Jahresausblick 2008: „Europas Stärke und Chinas Schwäche. Eine Verteidigung des alten Kontinents gegen seine Verächter“
Jahresausblick 2008 des HAUS RISSEN HAMBURG ist erschienen
Wenn im Jahr 2008 die ganze Welt nach China blickt, dann werden uns die Journalisten wieder vorhalten wie träge und satt die Europäer gegenüber den dynamischen und hungrigen Chinesen geworden sind. Publizisten werden gebetsmühlenartig das Bild von asiatischen Angreiferstaaten und europäischen Abschiedsgesellschaften bemühen. Experten werden neuerlich die vermeintliche globale Verschiebung von Macht und Wohlstand nach Asien beschwören. Horrorszenarien von Ökonomen, in denen die industrielle Produktion nach China wandert und ein Heer von Arbeitslosen in Europa zurück lässt, werden wieder ihre gläubige Gemeinde finden. Unternehmer werden mit glänzenden Augen erzählen, wie in China über Nacht Hafenanlagen hochgezogen werden, für die europäische Behörden alleine zehn Jahre für die Baugenehmigung benötigen würden.
In solchen Zeiten ungehemmter China- und Asieneuphorie und verächtlicher Europaskepsis haben es die Verteidiger des alten Kontinents nicht leicht. Für Dr. Eckard Bolsinger, Wissenschaftlicher Leiter des Internationalen Instituts für Politik und Wirtschaft in Hamburg (HAUS RISSEN HAMBURG) sind die europäische Gesellschaften langfristig gesehen aber keineswegs im Abstieg begriffen; sie werden sich gegenüber der asiatischen Herausforderung behaupten können. Bolsinger beschreibt zwei fundamentale Stärken Europas, die dem alten Kontinent auch in Zukunft Wettbewerbsvorteile sichern werden.
Lesen Sie den vollständigen Jahresausblick 2008 unter http://www.hausrissen.org/e82/e134/e61/e2465/index_ger.html und kommentieren Sie hier!